Suche
  • Verstand
  • statt Ideologie
Suche Menü

Stellungnahme der JA Baden-Württemberg zu den AfD-Vorgängen im Landtag

Der Landesvorstand der Jungen Alternative (JA) Baden-Württemberg stellt sich mehrheitlich hinter die am heutigen Mittwoch in Stuttgart neu konstituierte, aus derzeit 14 Abgeordneten der AfD bestehende Fraktion mit dem Namen „Alternative für Baden-Württemberg“.

Unserer Ansicht nach hat die Gruppe um Prof. Dr. Jörg Meuthen den sehr schmerzlichen, aber angesichts der dramatischen Umstände letztendlich unausweichlichen und daher einzig richtigen Schritt getan, der eine quälende Selbstbeschäftigung über die nächsten Monate und damit weiteren schweren Schaden von der AfD abwenden kann. Wir legen hierbei jedoch ausdrücklich Wert auf die Feststellung, dass diese Positionierung gänzlich unabhängig von der Frage erfolgt, wie die einzelnen Mitglieder des JA-Landesvorstands in Bezug auf die AfD-Bundesebene zu jenen Akteuren stehen, die sich in den vergangenen Monaten Baden-Württemberg als Schlachtfeld ihrer Auseinandersetzung auserkoren haben. Diesen Landesverband vor weiterem Ungemach zu bewahren und schnellstmöglich für klare Verhältnisse zu sorgen, sollte nun vorrangiges Ziel aller Vernünftigen sein.

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Völlig richtig und der einzig vernünftige Weg! Klasse Statement!

    Antworten

  2. Unfassbar – Ihr seid unsere Zukunft und Ihr findet es richtig, dass ein Bundesvorstandsmitglied einen Ableger Namens „Alternative für Baden Württemberg“ gründet.

    Das ist doch genau das Gleiche, was Lucke vor einem Jahr auch gemacht hat – der hat schon am Aufbau seiner Alfa gearbeitet, während er und seine Vertrauten noch in der AfD waren und haben die Infrastruktur der AfD genutzt.

    Ich bin erschüttert – bis zu dem Moment, wo Meuthen sich weigerte, das Friedensangebot anzunehmen und zurück zu kehren, nachdem Gedeon aus der Fraktion ausgetreten ist, hatte ich durchaus Symathien für sein Vorgehen.

    Aber diese unnötige und unmögliche Spaltung, nur weil er nicht zugeben kann, dass Frauke Petry etwas geschafft hat, was er nicht geschafft hat, ist zutiefst verwerflich.

    Antworten

    • Hallo Juanita,

      danke für deinen Kommentar, leider muss ich etwas richtig stellen: Es wurde kein (Partei-)ableger „Alternative für Baden-Württemberg“ gegründet, sondern nur eine Fraktion, das ist eine (größere) Gruppe an Abgeordneten im Landtag die zusammen arbeitet.

      An der Anzahl an Mandatsträgern die für die AfD im Landtag sitzen hat sich nichts geändert und wir gehen davon aus das sich die beiden Fraktionen auch nicht gegenseitig bei der Arbeit behindern werden.

      Dieser Schritt war in unseren Augen notwendig, denn: Wir tolerieren keinen Antisemitismus oder Rassismus – das ist einer unserer Grundsätze.

      Ich gehe davon aus das sich die Fraktionen kurzfristig konsolidieren werden und die Abgeordneten wieder gemeinsam in einer Fraktion für die AfD und besonders für Deutschland arbeiten werden.

      Antworten

  3. Ich als Mitbegründer der AfD in Mannheim , lehne solche Verhaltensweisen , eines Herrn Meuthen strikt ab . Durch dieses ganze Schauspiel , ist der Partei umermesslicher Schaden zugefügt wurden . Sympathisanten und Unterstützer der AfD ,haben dies mit Bedauern festgestellt und wenden sich Zukünftig von der AfD ab . Auch viele Wähler haben sich bei mir gemeldet und werden die AfD nicht mehr wählen . Die AfD ist NICHT Herr Meuthen oder Frau Petry sondern die Basis , seine Mitglieder. Das ist Verrat an den Mitgliedern und am Wähler . Ich habe diesbezüglich auch Frau Petry sowie den Vorstand in Kenntnis gesetzt , einen Außerordentlichen Parteitag einzuberufen .

    Antworten

    • Hallo Gunar,

      danke für deinen Kommentar, ich stimme dir zu, beide Seiten haben hier teilweise unverantwortlich agiert – aber manche sahen in ihrem Handeln den letzten Ausweg.

      Eines ist klar: In der AfD ist kein Platz für Antisemitismus und Rassismus!

      Würden wir das tolerieren würden wir wirklich die Menschen verlieren die hinter uns stehen.

      Viele Grüße
      Sven

      Antworten

  4. Schade dass von den aktiv agierenden keinerlei Statement kam, und die Basis sich durch die Lügenpresse informieren lassen muss. Trotzdem wünsche Ich uns allen ein gutes Ende Für Jörg Meuthen und unsere AFD!

    Antworten

  5. Sofort SONDERPARTEITAG und Einigung mit Petry ansonnsten ist die AFD bald Tod !
    Spaltung ist das Ende – Was soll die Scheiße ? Die Grünen lachen sich kaputt !

    Antworten

  6. Als einfacher Wähler sage ich meine Meinung, wie ich das beurteile. Erstens, das Gezeter hinter den (Bundes-)-Kulissen interessiert mich nicht wirklich und zweitens, daß AfD-Abgeordnete sich weigern, den Antisemiten Gedeon geschlossen rauszuwerfen (am Besten raus aus der AfD), entsetzt mich. Da kommen bei mir und vielen anderen Wähler Zweifel auf, ob es noch richtig ist. diese AfD zu wählen. Das ganze Theater wird Euch viel Stimmen und Glaubwürdigkeit kosten. Wie kann man nur so einfältig die eigene Partei demontieren – schämt Euch!

    Antworten

  7. Viele grüße aus Sachsen!
    Ich unterstelle Herrn Meuthen, dass er die Trennung aus Eitelkeit vollzogen hat. Ich kann nur empfehlen sich für einige Tage aus dem politischen Trubel zurückzuziehen und nachzudenken. Ich habe nun endlich selbst die „Protokolle“ gelesen und halte sich für verschrubelten Unsinn. Ob sie echt sind oder nicht, spielt keine Rolle, so schlecht, wie der Text geraten ist. Selbst wenn sie echt wären, hättem sie keine Bedeutung. Trotzdem wäre ich als Abgeordneter Herrn Meuthen nicht gefolgt. Wer entscheidet denn, ab wann ein Vorwurf offensichtlich gerechtfertigt ist? Es braucht ein ordungsgemäßes Verfahren auf jeden Fall. Und zu Herrn Gedeon: Vielleicht kann man seine Aussagen als antijüdisch bezeichnen. Das heisst aber noch lange nicht, dass er von Herzen ein Antisemit ist. Trotzdem hätte Herr Dr. Gdeon schneller reagieren müssen. Nach dem Spruch „Antisemiten für Deutschland“ kann ich nun auch Herrn Meuthen nicht mehr unterstützen. Ich schlage Herrn Dr. Jongen als Nachfolger vor, der die zerstrittenen Lager wieder vereinigt. Auch Frau Petry har sich in dieser Sache beschädigt. Es kann doch nicht sein, dass Ba-Wü die AfD zerstört. Es ist 5 vor 12 in diesem Land.

    Antworten

  8. DANKE!
    Auch im Namen des KV Cloppenburg-Vechta, von dem ich weiß das sämtliche Vorstandsmitglieder es ähnlich sehen. Und zwar wirklich unabhängig davon welchen Akteur der Bundespartei man jetzt wie gut oder schlecht findet.
    Ich hoffe das die „Anderen“ AfD-Landtagsmitglieder möglichst bald zu Verstand kommen und Meuthen AN DIESEM PUNKT folgen.
    Ob man ihn als Bundes- oder Fraktionssprecher mag oder nicht kann dann intern und in Ruhe geklärt werden.

    Antworten

  9. Finde es auch richtig wie Herr Meuthen sich verhalten hat . Die AfD steht im Fokus der Medien und Altparteien ,die nur darauf warten , daß die AfD in irgendeiner Form rechtsradikal ist .Auch wenn Herr Gedeon zurück getreten ist , sind doch noch etliche Antisemitische Befürworter in den Reihen der AfD . Und somit ist es gerechtfertigt nochmehr zu hetzen und zu beobachten und die AfD egal wie sie sich verhalten haben in der Öffentlichkeit dieses Ansehen , da Antisemitische Befürworter in ihren Reihen geduldet werden .

    Antworten

  10. Ich bin stolz, dass sich die JA gegen Antisemitismus stellt und die Aktion von Herrn Meuthen voll unterstützt. Das Verhalten der verbliebenen 8 Fraktionsmitglieder kann ich nicht nachvollziehen.
    Sie hinterlassen den Eindruck dass Antisemitismus für die AfD akzeptabel ist.
    Wer Gedeon ausführlich liest, braucht kein Gutachten. Wer dies nicht merkt bleibt mir unverständlich.

    Antworten

  11. Wer Führen will muss überzeugen und Handlung auslösen. Das vollbrachte einzig und allein Frauke Petry.
    Das ein Professor sich wie ein kleiner junge in Schmollecke stellt , disqualifiziert ihn als Landes- und als Bundespolitiker.
    Dann ist es doch besser wieder die CDU, die Mutter der AfD zu wählen bis solche Dilletanten
    von der Bildfläche der AfD verschwunden sind

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen